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Bauverein investiert 3,2 Millionen

Am 14. Dezember 2016 berichtet die Neuß-Grevenbroicher Zeitung über den geplanten Ersatzneubau des Bauvereins am Schweidweg.



Der Grevenbroicher Bauverein will neue architektonisch Maßstäbe am Schweidweg setzen. Voraussichtlich im Februar beginnen dort die ersten Erdarbeiten für ein neues Haus mit insgesamt 15 Wohnungen. Der Neubau wird zwei alte Doppelhäuser aus den 1950er Jahren ersetzen, die bereits im vergangenen Frühjahr abgerissen wurden. Nach eigenen Angaben wird der Bauverein rund 3,2 Millionen Euro in dieses Projekt investieren.

 

"Mit diesem Vorhaben setzen wir unsere Sanierungs-Aktivitäten im Flutgraben-Viertel konsequent fort", sagt Bauvereins-Vorstand Hubert Zimmermann. Nach einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten sollen die ersten Mieter im März 2018 einziehen. Die Größen der Wohnflächen werden zwischen 48 und 104 Quadratmetern variieren.

 

"Mit diesem neuen Gebäude wollen wir vor allem unseren Mitgliedern, die über keinen Wohnberechtigungsschein verfügen, ein adäquates Angebot machen", sagt Zimmermann. Jede Wohnung erhält - je nach Lage - entweder einen kleinen Garten, eine Loggia oder einen Balkon. Energetisch und technisch wird das Gebäude nach dem neuesten Stand errichtet. Die Fußbodenheizung wird künftig über eine Absorptionsgaswärmepumpe mit vier Erdsonden betrieben, die Warmwasserversorgung wird über eine Solaranlage unterstützt. Und im Fahrradkeller wird es ausreichend Anschlüsse geben, damit E-Bikes aufgeladen werden können.

 

Bauvereins-Vorstand Michael Nowack geht davon aus, dass morgen die Baugenehmigung vorliegen wird, damit im nächsten Frühjahr die ersten Bagger anrollen können. "Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat sehr gut funktioniert", lobt Nowack: "Die Leute haben einen guten Job gemacht."

 

Nach Abschluss der Bauarbeiten am Schweidweg plant die Genossenschaft weitere Sanierungsprojekte an ihrem Häuserbestand im Flutgrabenviertel. Konkrete Vorhaben können zurzeit aber noch nicht beschrieben werden.

 

Quelle: Wiljo Piel | NGZ